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Ob ein Mensch Geruch bereits in geringer Intensität riechen kann, wird hauptsächlich von seinen Genen bestimmt. Alles was riecht, produziert Moleküle, die in der Luft herumschwirren, ähnlich wie Staubpartikel.

In der Nase des Menschen befindet sich in der obersten Etage die sogenannte „ Riechschleimhaut“ welche mit ihren Zellen diese Moleküle entdecken und entsprechende „ Meldungen “ an das Gehirn des Menschen weiterleiten. Gerüche werden im limbischen System verarbeitet und erzeugt Gefühle welche bei Gestank auch Angst, Unwohlsein, Ärger sowie Sorgen auslösen können.

Viele Betriebe und Einrichtungen haben diese Geruchsbelästigungen soweit wie möglich im Griff und alltägliche Geruchsabsonderungen insbesondere von Mülldeponien, Verbrennungsanlagen, Kanalisation sowie Landwirtschaft sind durch strenge Auflagen als ungefährlich einzustufen.

Was bleibt ist jedoch die Frage, wie sich schlechte Gerüche auf unsere Gesundheit  und das Wohlbefinden eines jeden Menschen auswirken.

Jeder Mensch interpretiert Geruch anders und löst je nach Situation körperliche Beschwerden wie Stress aber auch Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Allergien sowie andere Erkrankungen aus,  welche mittelfristig Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.  Die psychologische und körperliche Auswirkungen von diesen Gerüchen sind schwer  erfassbar und mehr als eine bloße Belästigung.

Dies haben Forscher erkannt und einige Unternehmen haben Produkte entwickelt, um diese Gerüche zu entfernen und mit entsprechend der jeweiligen Situation angepassten Düften bestimmte Emotionen auszulösen. Sinn und Zweck ist jedoch nicht nur der angenehme Geruch sondern auch bestimmte Gefühlsentwicklungen welche durch diese Raumdüfte ausgelöst werden können.

Man kann diese verkaufspsychologisch einsetzen und die Kundenstimmung in eine bestimmte Richtung lenken und so beeinflussen. Diese können sein: beruhigend, erotisierend, aufregend usw. und dadurch bestimmte Emotionen ( Verkaufsimpulse ) auslösen. In einer Bäckerei oder Konditorei eingesetzter süßer Duft ( Vanille/ Zimt ) löst beim Betreten des Ladens bestimmte Wunschvorstellungen aus, welche sich z. B. positiv auf den Verkauf „ süßer Teilchen “ auswirkt.

Kaufhäuser wollen Ihre Kunden mit Blumendüften zum Kauf anregen das Kalkül scheint sich zu bestätigen,  wenn es blumig – frisch nach Frühling riecht – mitten im Winter –  wird der Abverkauf der neuen Kollektion beschleunigt.

Auch wurde in Untersuchungen festgestellt, das die Verweildauer in bedufteten Räumen verlängert wird und so durch die längere Verweildauer in den Geschäften zusätzliche Kaufentscheidungen fallen, was sich positiv auf den Umsatz der Firma auswirkt.

In verschiedenen Studien wurde weiterhin bestätigt, das Beduftung von Aufenthaltsräumen/  Besprechungsräumen sowie allen anderen Aufenthaltsräumen mit den passenden  Düften ( soweit sie an der Wahrnehmungsgrenze verlaufen und nicht aufdringlich  “Donnerwolken synthetischer Herkunft aus dem Discounter“ ) wirken,  sich sehr positiv auf das gesamte Betriebsklima auswirken können und  man sein Gegenüber sprichwörtlich „ gut riechen “ kann. Der Umsatz der Branche steigt seit Jahren konstant an, im Jahr 2009 konnte die  Firma Dobro P & S aus Sinntal (www.dobro-shop.eu ) ihren Umsatz mit Geruchsvernichtern,  Zerstäuberautomaten, sowie Raumdüften für den gewerblichen Einsatz um gut 28 % steigern  und erwartet auch in kommenden Jahren stetig steigende Umsatzzahlen.




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